Das Haus of Hope in Zeiten von Corona III

Dakar, 28.04.2020

Die Arbeit geht mit Einschränkungen weiter:

  1. Der Flugverkehr von und nach Senegal ist seit dem 20. März 2020 eingestellt (Ausnahme: Frachtflüge, Flüge mit Sondergenehmigung), was dazu führt, dass die Trainer*innen der Universität Konstanz nicht wie geplant im House of Hope präsent sein können.
  2. Unsere Student*innen führen die Therapien derzeit selbstständig durch. Zu ihren Klient*innen zählen v. a. Rückkehrer*innen aus Deutschland, doch auch IDPs (Binnenflüchtlinge) werden von ihnen behandelt. 
  3. Wegen der in Dakar geltenden Transporteinschränkungen werden Klient*innen teilweise mit dem Auto an Sammelpunkten abgeholt.
  4. Das House of Hope ist täglich geöffnet und eine Ansprechperson zugegen. Die Student*innen und Mitarbeiter*innen achten streng darauf, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig vor Ort sind. Mittagsessen wird z. Zt. keines ausgegeben.
  5. Aufgrund der inner-regionalen Grenzschließungen ist es nicht möglich, unsere Zusammenarbeit mit CAPREC in Thies aufzunehmen bzw. fortzusetzen. 
  6. Unsere Projektleiterin Priska Löhr dirigiert die Arbeit im House of Hope derzeit von Gambia aus. In ihrer Abwesenheit wird deutlich, wie selbstständig das Team im House of Hope geworden ist – die Student*innen und Mitarbeiter*innen sind in der Lage, das Projekt eigenständig zu verwalten und zu organisieren. Unser angestrebtes Ziel des Empowerments scheint also zu gelingen.

Es gibt rege Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit:

  1. Es soll eine eigene Website für das House of Hope entstehen – zwei unserer Studenten befassen sich derzeit mit deren Erstellung.
  2. In den vergangenen Monaten ist ein französischer Dokumentarfilm über das House of Hope entstanden. Aktuell arbeiten wir daran, diesen mit englischen Untertiteln zu versehen.
  3. Der Blog füllt sich nach und nach mit Erfolgsgeschichten von Klient*innen, Erfahrungsberichten der Trainer*innen, Status-Quo-Berichten, Kommentaren, Mitarbeiterporträts und und und…

2 Gedanken zu „Das Haus of Hope in Zeiten von Corona III“

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