Das House of Hope in Zeiten von Corona II

Wie funktioniert soziale Distanz in Afrika?

Die Regierungen folgen im Großen und Ganzen den europäischen Vorbildern, was bedeutet, dass

  • Versammlungen, Veranstaltungen und Feste verboten sind
  • Schulen, Moscheen und Kirchen schließen
  • Besuche eingeschränkt werden
  • Büros keine Klient*innen mehr empfangen und
  • Menschen nur noch in Abstand miteinander verkehren sollen.

Überall an den Hauseingängen stehen Eimer zum Händewaschen und Desinfektionsgel, in den Medien werden Anweisungen über richtiges Verhalten kundgetan. Doch das Problem sind die Märkte und die schier zahllosen Stände entlang der Straßen.

Da sich die Wenigsten in einer sicheren Anstellung befinden und Fabriken praktisch nicht vorhanden sind, überleben die Menschen in Senegal mittels Handel und Dienstleistungen, meist als Kommissionär*in. Man geht aus dem Haus, man muss aus dem Haus gehen, um zu überleben. Auf Anordnung der Regierung wurden alle Nicht-Lebensmittel-Läden geschlossen. Einige Tage hielten sich die Menschen daran, dann auf einen Schlag waren plötzlich alle Geschäfte wieder offen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.