Das House of Hope in Zeiten von Corona I

Mitten im Hochbetrieb war das Team gezwungen, seine Arbeit einzustellen und die vielversprechenden Entwicklungen zu unterbrechen:

  • unterzeichnete Kooperationen mit einer Reihe von Organisationen
  • feste Sprechzeiten im Traumabehandlungszentrum CAPREC
  • Vorbereitung für die Biennale in Dakar mit HA Schult
  • gerade beendete Feldrecherche in der Casamance für ein mobiles House of Hope in einer Gegend mit hohen Zahlen von Rückkehrer*innen und Geflüchteten
  • gerade begonnene Arbeit im Jugendgefängnis Fort B, wo Direktorin und Stab ein intensives Interesse daran hatten, psychologisch angemessen mit den jungen Häftlingen umzugehen und deren Traumata zu verstehen

Nach zehn Tagen Pause entspann sich eine Diskussion um die Wiedereröffnung des House of Hope – auf freiwilliger Basis und unter Wahrung angebrachter Sicherheitsmaßnahmen. Nun läuft der Betrieb wieder.

Klient*innen werden kontaktiert, der Transport allerdings ist eingeschränkt. Kleinbusse und Taxen dürfen weniger Fahrgäste mitnehmen, wodurch sich die Fahrten nicht mehr rentieren und viele Wagen nicht zirkulieren. Wir werden den House of Hope-Bus einsetzen, um Klient*innen an Sammelpunkten abzuholen und zurückzubringen.

So versuchen wir uns als Team den Gegebenheiten anzupassen. Von Tag zu Tag aufs Neue und mit viel Enthusiasmus, da wir wissen, dass jetzt das gesamte Projekt auf dem Spiel steht.

Priska Löhr, Projektleitung

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