Ein Mini-Van für’s „House of Hope“

Bereits im Vorfeld des Projekts hatten wir uns ausführlich über die Transportmöglichkeiten in und um Dakar informiert. Flexibilität war für uns besonders wichtig und ließ sich am ehesten mit einem eigenen Fahrzeug realisieren.

Wie es der Zufall wollte, plante ein Bekannter aus Gambia in Deutschland einen Bus zu kaufen und nach Afrika zu überführen. Nach einem langen Gespräch erklärte er sich dazu bereit, uns das Auto für den Projektzeitraum (vorerst bis Ende August 2020) und einen vergleichsweise geringen Betrag zu überlassen. Auch gegen eine Beschriftung des Fahrzeugs hatte er nichts einzuwenden.

In den ersten Monaten kam der Bus hauptsächlich für Fahrten administrativer Belange (u. a. für die NGO-Registrierung in Senegal – langwierig und kompliziert) zum Einsatz. Auch bei Transporten von sperrigen Gegenständen, beim wöchentlichen Großeinkauf auf dem Markt und den Transferfahren vom und zum Flughafen außerhalb von Dakar erwies sich der Besitz eines eigenen Minivans als unschätzbar wertvoll.

Mittlerweile wird das Fahrzeug fast ausschließlich für dienstliche Fahrten der Student*innen innerhalb von Dakar und insbesondere an Orte außerhalb der Stadt genutzt. Auf diese Weise ist es uns möglich, Klient*innen auch an ihren Wohnorten aufzusuchen. Anfangs fuhren wir zwei- bis dreimal pro Woche nach Kayar/Bayakh (50 km von Dakar entfernt), um unsere Beziehungen zu einer dort ansässigen Rückkehrer*innengruppe zu intensivieren.

Seit Anfang des Jahres besteht zudem eine enge Kooperation mit dem Traumazentrum CAPREC in Thies (70 km entfernt), das seit vielen Jahren die therapeutische Anlaufstelle für alle Organisation Dakars im Migrationsbereich ist. Das Zentrum besitzt ein eigenes Grundstück und stellt uns für Therapiesitzungen einen eigenen Raum zur Verfügung.

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